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ADV-Prüfung und Freigabe der Programme / Anwendungsprüfung

Die in der Öffentlichen Verwaltung zur Anwendung kommenden Softwareprodukte, insbesondere Programme zur Abwicklung finanzwirksamer Vorgänge, sind nach den einschlägigen rechtlichen Vorschriften, vor deren Einsatz auf fachliche und rechtliche Konformität zu überprüfen und formal freizugeben (Programmprüfung).

Als Rechtsgrundlage für das Erfordernis der Freigabe seien hier beispielhaft § 33 Abs. 7 GemHVO (Schleswig-Holstein), § 33 Abs. 5 GemHV (Hessen) und § 26 Abs. 10 GemHVO (Mecklenburg-Vorpommern) genannt.

Die formale Freigabe kann dabei auf der Basis einer erfolgreich absolvierten Programmprüfung bei der Anwenderkörperschaft erfolgen. Daneben besteht auch die Möglichkeit, Programme freizugeben, die bereits einem Prüfungs- und Zertifizierungsverfahren nach öffentlichen Prüfstandards (z.B. OKKSA, SAKD, IDW PS 880) unterzogen und entsprechend zertifiziert wurden (Bitte bundeslandspezifische Freigaberegelungen beachten!). Eine Kombination beider Verfahren ist ebenfalls möglich (z.B. durch eine Ergänzungsprüfung).

Der jeweilige Prüfbericht oder das auf der Basis des Prüfergebnisses zuerkannte Zertifikat ermöglichen den formalen Akt der Freigabe des Softwareproduktes.

Neben den eingesetzten Softwareprodukten ist auch deren korrekte Anwendung Gegenstand der ADV-Prüfung. Hierbei soll festgestellt werden, dass die Mitarbeiter die vorhanden EDV-Ressourcen sachgerecht und rechtskonform nutzen (Anwendungsprüfung).

SqpÖV betreut Verwaltungen und Hersteller über das gesamte Freigabeverfahren hinweg.

Dabei erstellt SqpÖV sämtliche für das Freigabeverfahren
benötigten Dokumente.